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cook islands - aitutaki

nach einem ziemlichen stresstag - probleme mit dem gepäck, daher flugzeug gerade noch erreicht, hektik beim umsteigen - erreiche ich am späteren nachmittag aitutaki, die zweitgrösste der cook-inseln.

ausserdem habe ich die datumsgrenze überflogen - es hat zwar nicht geknallt, aber ich komme einen tag früher an als ich abgeflogen bin ...

da die internet-verbindung auf den cook islands ziemlich wackelig ist, hoffe ich dass ich das alles so schreiben und vor allem die fotos auch hochladen kann ....

jetzt bin ich echt in exotica angekommen - in den tropen, obwohl die sich wegen der regenzeit eher wie subtropen gebärden. es ist heiss und feucht. und es gibt moskitos. zwar nicht in massen, aber immerhin. und kleinere und grössere geckos, die die wände entlang huschen. und man muss aufpassen, dass einem keine kokosnuss auf den kopf fällt - was bei den massen an kokospalmen überall eine nicht ganz von der hand zu weisende sorge ist ...

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aitutaki ist relativ gemütlich und überschaubar - vor allem auch im vergleich zur grösseren hauptinsel rarotonga (wo ich grad diese zeilen schreibe). mit einer vespa kommt man schnell überall hin, es gibt keine supermärkte, nur einige kleinere greissler, die ungefähr das haben was man bei uns in tankstellen kaufen kann. einmal besuche ich am abend eine "show" bei der einheimische traditionelle tänze zu ebensolcher musik vorführen. das ist sehr sehr nett - und auch wenn sie das für die touristen machen, ist das doch sehr "echt", voller lebensfreude und auch stolz über die eigene kultur.

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was hier so am strand liegt ist schon anders als bei uns. es gibt auch keinen richtigen "sand", sondern nur fein zerriebenes organisches material aus muscheln und korallen. darüber tanzdarbietung und "organic food market" einer ausgewanderten kärntnerin. besonders gut schmeckt mir der "puddingapfel" (cherimoya), den ich auch auf dem naschmarkt noch nicht entdeckt habe ...

ja - ich bin wirklich ein bisschen im "paradies" angekommen - zumindest äusserlich entspricht es dem klischee: warm, wunderbare strände, palmen, die früchte hängen einem (fast) in den mund.

aber:  was ist "das paradies" ? das beschäftigt mich hier. denn abgesehen von drohenden überflutungen durch klimaveränderungen, zerstörung der korallenriffe und plastikmüll ist das wirklich wunderschön hier. aber für mich wäre es auf dauer auch kein paradies: zu heiss, und zu feucht ...   ja - wir müssen eh alle unser inneres und individuelles paradies in uns finden, nicht irgendwo draussen. aber was das hier im bild zeigen kann ist die ungeheure fülle und kraft der natur. alles ist in hülle und fülle vorhanden: fruchtbarer boden, viel wasser , wärme, sonne, unglaublicher reichtum an pflanzen, früchten und tieren ... das müssen wir in uns finden, dann ist das paradies IN UNS - und damit unendliche energie, unendliche kraft und unendliche fülle und reichtum ...   vielleicht ist das ja auch das land "shambala", das man auch nicht auf google earth, wohl aber in sich selbst finden kann ...

nach 3 wunderschönen und erfüllten tagen geht es weiter nach rarotonga, der deutlich grösseren hauptinsel, wo ich eine woche sein werde ...

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