rapanui - osterinsel
die vorboten der corona-hysterie hatten mich ja schon in tahiti erreicht - auf rapa nui konnte ich immerhin die erste woche vollkommen unberührt davon verbringen. dann fings aber auch dort an und schlussendlich musste ich die insel am 10.tag - 11 tage früher als geplant - zusammen mit allen anderen nicht-einwohnern gen chile verlassen ....
das war schade und ich hätte gerne die 2. und 3. woche genützt um all meine erlebnisse auf rapa nui zu vertiefen, in einigen fällen auch neues zu entdecken.
trotzdem bin ich sehr froh und dankbar, dass ich in dieser verrückten zeit, in der nichts mehr ist wie es war, einen sehr grossen teil meiner reise wie geplant durchführen konnte ...


auffälligstes "wahrzeichen" der osterinsel sind die fast 1.000 moai, die rings um die insel - mit wenigen ausnahmen - an der küste stehen und ins inselinnere blicken. wie alt sie sind, wie sie vom steinbruch im osten der insel teilweise 25km über stock, stein und hügel transportiert wurden und was ihr "zweck" ist - all das ist umstritten. was ich energetisch daran - wie auch an vielen plätzen der osterinsel - wahrgenommen habe, was meine ansichten dazu sind, werde ich wie vor 2 jahren in einem eigenen artikel in den nächsten wochen schreiben. für mich ist jedenfalls die osterinsel einer der bedeutendsten kraftorte der erde.
musikalischer empfang am flughafen hanga roa - wie meist in polynesien ...
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moai
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die gestalt der insel ist im wesentlichen geprägt durch 3 vulkane und den bereich dazwischen. früher gab es viele kleine orte über die ganze insel verstreut - jetzt nur noch hanga roa, den haupt- und einzigen ort. was daran liegt, dass die insel vor etwa 150 jahren (und dann die folgenden 100 jahre) an private schafzüchter verpachtet war und diese alle bewohner auf einem kleinen teil zusammenpferchte. von hanga roa auf die andere seite der insel sind es etwa 20 km. dort liegt die anakena-bucht - der einzige badestrand der insel.
die insel ist im wesentlichen unbewaldet (bis auf einige qm im inneren, wo seit einigen jahren aufgeforstet wird) - was offensichtlich mindestens schon viele jahrhunderte der fall ist. ob die osterinsel jemals bewaldet war - darüber streiten sich die experten.











in hanga roa befindet sich der flughafen mit einer solangen piste, dass hier die a380 landen könnte (das haben die amerikaner vor jahren ausgebaut, um hier notfalls mit ihrer raumfähre landen zu können), die verwaltung, geschäfte, 2 kleine häfen, ein museum usw... so ziemlich alle waren werden mit dem flugzeug von chile geliefert, grössere sachen mit dem schiff. dazu kommt das obst und gemüse was hier wächst sowie hier gefangener fisch ...









wie beim letzten mal habe ich wieder traditionelle tanzvorführungen besucht. klar sind die für die touristen gedacht - aber ich finde, man kann trotzdem sehr viel davon mitnehmen, zumal man sehr viel spass und lebensfreude bei den tänzern spürt ...
das gleiche gilt für das traditionelle "umu", was z.t. immer noch bei diversen festen zelebriert wird. in der erde, z.t. auch gemauert, werden vulkanische steine durch ein darüber entfachtes feuer erhitzt. haben sie genügend hitze, entfernt man die brennenden holzscheite und legt bananenblätter in mehreren lagen darauf aus. dann wird fleisch, fisch, gemüse, kartoffeln und süsskartoffeln darauf geschichtet, z.t. auch in bananenblätter eingewickelt und das ganze mit weiteren bananenblättern, sowie einer hitze- und feuchtigkeitshaltenden schicht abgedeckt. das ganze kann nun viele stunden garen und wird anschliessend eingebettet in ein ritual geöffnet und in gemeinschaft verzehrt.









und hier gehts zu meinem reisebericht 2018 von der osterinsel ------------>>>>>>>
(ich war 11 tage dort, vom 3.-14.3.2018 - für jeden tag gibt es eine seite - es
beginnt mit dem 3.3., ganz unten dann auf "weiter" bzw. "4 rapanui" klicken !)